Leistungskonzept

Lernen - Leben - Lachen

Das Leistungskonzept unserer Schule wird z.Zt. überarbeitet. Dafür finden intensive Abstimmungsprozesse in den Jahrgangsteams, in Arbeitsgruppen, in Fachkonferenzen der einzelnen Fächer und der Lehrerkonferenz statt. Gleichzeitig werden bereits abgeschlossenen Teile des Leistungskonzeptes in der Praxis erprobt und zeitnah evaluiert, ggf. gleich verändert und den schulischen Bedingungen erneut angepasst.

Die Lehrpläne der einzelnen Fächer legen die Anforderungen für das Lernen in der Grundschule fest. Diese Anforderungen sind die Grundlage für die gezielte Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie für die Feststellung der Lernergebnisse. Die Lehrkräfte sind verpflichtet, den Schülerinnen und Schülern durch differenzierenden Unterricht die jeweilige individuelle Förderung zukommen zu lassen, als Basis für ihren weiteren Lernweg. Die Lehrpläne der einzelnen Fächer geben vor, welche fachbezogenen Kompetenzen zum Ende der Grundschulzeit von den Schülerinnen und Schülern erworben sein sollen. Aufgabe der Lehrkräfte ist es, lernschwächere Schülerinnen und Schüler möglichst weit an diese Kompetenzen heranzuführen und lernstärkeren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, diese zu überschreiten.

Die weiterführenden Schulen erhalten durch die Beschreibung der Kompetenzerwartungen wichtige Informationen für ihre Weiterarbeit. Die Grundschule führt ihre Schülerinnen und Schüler an eine realistische Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit heran. Dazu gehört es, Leistungen nicht nur zu fordern, zu überprüfen und transparent zu machen, sondern auch anzuerkennen. Durch Ermutigung und Unterstützung werden ein positives Lern- und Leistungsklima und damit die Voraussetzung für das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit geschaffen. Schülerinnen und Schüler erfahren dabei, dass Anstrengung sich lohnt und zu einer positiven Leistungsentwicklung führt. Die Erfahrung, allein oder gemeinsam mit anderen Leistungen zu erbringen, stärkt Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Die Kinder lernen zunehmend, die Erfolge ihres Lernens zu reflektieren und ihre Leistungen richtig einzuschätzen.

Als Leistung werden also nicht nur die Ergebnisse des Lernprozesses zu einem bestimmten Zeitpunkt im Vergleich zu den verbindlichen Anforderungen und Kompetenzerwartungen gewertet, sondern auch die Anstrengungsbereitschaft und Lernfortschritte, die zu den jeweiligen Ergebnissen geführt haben. Dabei gewinnen die verbindlichen Anforderungen und Kompetenzerwartungen im Laufe der Grundschulzeit ein größeres Gewicht und stellen den entscheidenden Maßstab für die Empfehlungen der Grundschule beim Übergang in die weiterführenden Schulen dar. In die Leistungsbewertung fließen alle von der einzelnen Schülerin oder dem einzelnen Schüler in Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen ein. Dazu gehören schriftliche Arbeiten und sonstige Leistungen wie mündliche und praktische Beiträge sowie gelegentliche kurze schriftliche Übungen. Ebenso berücksichtigt werden den Unterricht vorbereitende und ergänzende Leistungen. Die Leistungsbewertung in den Fächern wird entsprechend der Ausbildungsordnung für die Grundschule (AO-GS) ergänzt durch Aussagen zum Arbeitsverhalten und Sozialverhalten.

Die hier aufgeführten Vereinbarungen dienen allen Lehrkräften der Laurentiusschule als Orientierung, denen sie sich verpflichtet fühlen, wenngleich es durchaus Rahmenbedingungen innerhalb von Lerngruppen geben kann, die ein Abweichen von diesen Vereinbarungen pädagogisch sinnvoll und somit erforderlich machen.

Das vollständige Leistungskonzept finden Sie demnächst hier als Download.

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